23. Skifreizeit der Skiabteilung

12.02.2015 – 17.02.2015

Auch in diesem Jahr kehrte eine 75 Mann starke Gruppe der Skiabteilung des TV-Rodt Müllenbach dem heimischen Karneval den Rücken und machte sich wie in den letzten sieben Jahren auf nach Mühlbach bei Brixen in Südtirol. Mit an Bord nach Mühlbach waren sowohl alt eingesessene Teilnehmer der „legendären“ Skifreizeit, als auch einige Debütanten, welche sich gespannt zeigten, ob sich die vielen positiven Berichte von Freunden und Bekannten bewahrheiten sollten.

Pünktlich machten wir uns also Donnerstagabend mit reichlich Verpflegung im Gepäck auf den Weg in Richtung Südtirol. Nach reibungsloser Busfahrt erreichten wir den uns schon wohl bekannten „Gasthof zur Linde“ im Dorfzentrum von Mühlbach, wo wir uns nach Ankunft und ausgiebigem Frühstück bereit für unseren ersten Skitag im mittlerweile verbundenen Skigebiet Gitschberg/Jochtal, dem Hausgebiet von Mühlbach, machen konnten. Die wenigen Anfänger starteten ihre ersten Versuche auf Skiern unter der Anleitung der erfahrenen „Skilehrer“, einige frischten ihre vor mehreren Jahren erlernten Fähigkeiten auf den Brettern wieder auf und die „Profis“ der Gruppe genossen die ersten Stunden auf und teilweise auch abseits der Piste. Für viele Mitfahrer, die von der langen und kräftezehrenden Hinfahrt noch ein wenig angeschlagen waren, fand der Tag, nach dem wie immer hervorragenden Abendessen von Hannes Steger und seinem Team, ein zeitiges Ende.

Das aus den letzten Jahren bewährte und am ersten Abend vom Vorstand der Skiabteilung noch einberufene „Konklave“ zur Findung des Skigebiets mit den besten Wettervorhersagen für den 2. Tag erzielte zur Zufriedenheit aller Teilnehmer die richtige Entscheidung für einen schönen Tag im Stubaier Gletscherskigebiet auf der anderen Seite des Brenners. Der Stubaier Gletscher zeigte sich an diesem Samstag hauptsächlich von seiner besten Seite und ermöglichte sowohl Genuss-Skifahrern als auch den Abenteuerlustigen reichlich Möglichkeiten wie die berühmte Fernau-Mauer und Wilde Grub’n. Ein wirklich erfolgreicher und sonniger Skitag wurde mit einem zünftigen Après-Ski an der Mutterbergalm im Tal beendet. Für den Sonntag hatte das am Vorabend erneut stattfindende, unter den Mitfahrern schon berüchtigte Konklave, aus allgemein schlechten Wettervorhersagen noch das ertragbarste Skigebiet Ratschings auserwählt. Doch auch an Skitagen mit schlechterem Wetter wissen die Müllenbacher, wie man aus der Not eine Tugend macht. Der ein oder andere verlängerte die Mittagspause oder zog das Ende des Skitages um einige Zeit vor. Andere wiederum nutzen das schlechte Wetter und holten den in den letzten Nächten verpassten Schlaf in einer längeren Gondelfahrt nach.

Am Rosenmontag folgte das wohl für viele schon bekannte und sehr beliebte Skigebiet Obereggen zu Füßen des Bergmassivs des Latemars. Obereggen bietet dem Skifahrerherz alles, was es begehrt. Skipisten in allen Variationen und Schwierigkeitsgraden, das herausragende Panorama der Dolomiten und natürlich auch den für den Großteil der Gruppe so wichtigen Ausklang des Skitages, den Après-Ski. Besonders für unsere Kinder stand das schon fast traditionelle Skirennen der Skiabteilung, an dem in diesem Jahr über 40 Rennläufer teilnahmen, im Mittelpunkt dieses Skitages. Nach Rückkehr in Mühlbach tanzten und sangen die jüngeren und älteren Feierlustigen in dem zur Après-Ski-Hochburg umfunktionierten Skikeller von Hannes noch bis zum Abendessen. Im Anschluss hieran ging’s dann mit der nahezu kompletten Truppe in Hannes‘ Kellerbar, die der Siegerehrung auch in diesem Jahr ein würdigen Rahmen verlieh. Besonders die Augen unserer „Kleinen“ glänzten, wenn sie Urkunde und als Klassenschnellste/r dazu noch eine Goldmedaille in Empfang nehmen durften. Hinsichtlich der Tagesbestzeit konnte Julian Schenk die Nachfolge seines in diesem Jahr aus Verletzungsgründen nicht angetretenen Bruder Laurin übernehmen und den Wanderpokal in Empfang nehmen. Schnellste Vertreterin der weiblichen Zunft war die erst 12-jährige Chiara Neumann, die auch einige Herren deutlich hinter sich ließ.

Alle Beteiligten hatten dann während der Rückfahrt noch genügend Zeit, die letzten Tage Revue passieren zu lassen und waren sich einig, dass sich die Müllenbacher]Skifahrer auf ein Wiedersehen im nächsten Jahr in Mühlbach freuen dürfen.

 

Von Julian Schenk

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